Große Straße 1
49186 Bad Iburg
Tel: +49(0)5403/78836-0
Fax: +49(0)5403/78836-25
E-Mail: info@eico-gmbh.de

EICO MÖBELHERSTELLER-EINKAUFSGESELLSCHAFT MBH

News

Gesellschafterversammlung Oktober 2010 in Polen

News >>

Einkaufsgesellschaft EICO für immer mehr Möbelhersteller attraktiv

Umsatzplus im ersten Halbjahr / Großes Interesse bei Möbelherstellern nach
Mitgliedschaft / EICO-Dekor geht in Umsetzung

Gesellschafterversammlung Oktober 2010 in PolenBad Iburg, den 2. November 2010. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2010 stiegen die Einkaufsumsätze der EICO-Gesellschafter um 2,3 Prozent. Für das Gesamtjahr erwarten die Mitglieder ein Plus von rund 4,0 Prozent. Der Wachstumskurs wird sich auch 2011 dank eines sich bereits heute abzeichnenden organischen Wachstums, markanter Firmenkonjunkturen sowie der Aufnahme neuer Mitglieder fortsetzen. Mit Wirkung zum 1. November 2010 wurden das „Hohenloher Spezialmöbelwerk“, Öhringen, sowie das „Möbelwerk Voglauer“, Abtenau in Österreich, in den Kreis der Gesellschafter aufgenommen. Weitere vielversprechende Anfragen von mittelständischen Familienunternehmen liegen aktuell zur Prüfung vor. Zugleich baut die Einkaufskooperation ihre Stellung als Dienstleister aus. Das teilte die Einkaufsgesellschaft anlässlich ihrer zweiten Gesellschafterversammlung 2010 mit, die Ende Oktober in Posen, Polen, stattfand.

„Das aktuell hohe Interesse an einer Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft,“ betont EICO-Geschäftsführer Herbert Rosenzweig, „und die Aufnahme des ‚Hohenloher Spezialmöbelwerks’ und des ‚Möbelwerks Voglauer’ zeigen uns, dass es angesichts des hohen Wettbewerbdrucks für mittelständische Möbelhersteller keine Alternative zur Kooperation gibt. Die Bündelung von Einkaufsvolumina, der Erfahrungsaustausch in Arbeitskreisen, der Zugriff auf ein Netzwerk von Spezialisten sowie die Vielzahl von Dienstleistungen der Zentrale bringen handfeste Vorteile für jedes Mitglied.“

Vorteile durch gemeinsamen Einkauf ausschlaggebend

Wirtschaftliche Vorteile sind es in erster Linie, die auch das Hohenloher Spezialmöbelwerk bewogen, der EICO jetzt beizutreten. Das Unternehmen wurde 1879 gegründet, ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Schul- und Laboreinrichtungen und beschäftigt in der Gruppe derzeit etwa 350 Mitarbeiter. Es wird in dritter Generation von der Familie Schaffitzel geführt. „Wir haben die Situation vorher genau analysiert,“ sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Wilhelm Schaffitzel, „und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir signifikante wirtschaftliche Vorteile generieren können, insbesondere weil wir mit unserem Produktprogramm im klassischen Möbelbereich kein bedeutender Nachfrager sind.“ Das Familienunternehmen verspricht sich zudem Impulse von den diversen Arbeitskreisen und dem Erfahrungsaustausch.

Auch der Gesellschafter David Zwilling von Voglauer nennt wirtschaftliche Gründe für den Beitritt. Das Unternehmen zählt mit einem Umsatz von 55 Mio. € in 2009, einem Exportanteil von gut 80 Prozent und rund 380 Mitarbeitern zu den bedeutendsten Möbelproduzenten in Österreich. Das Familienunternehmen, 1956 gegründet, ist spezialisiert auf Objekteinrichtungen – in diesem Segment werden 60 Prozent des Umsatzes erzielt – und Massivholzmöbel für den Fachhandel. Im Krisenjahr 2009 gelang es Voglauer sogar, den Umsatz mit dem Fachhandel entgegen dem allgemeinen Branchentrend zu verdoppeln und das Projektgeschäft deutlich auszubauen. Mit dem Beitritt zur EICO will das Unternehmen seine internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Neben verbesserten Einkaufskonditionen durch Volumenbündelung sind es aber auch „weiche Faktoren“, die für diesen Schritt ausschlaggebend waren. „Natürlich spielen die Konditionen eine sehr wichtige Rolle in unseren Überlegungen,“ betont David Zwilling, „aber es ist auch das Potenzial entlang der Supply Chain-Kette, das wir mit der EICO jetzt heben können, sowie der transnationale Erfahrungsaustausch, der uns als bisherigen Einzelkämpfer zum Beitritt bewogen haben.“

Dienstleistungsangebot ausgebaut

Mit einem Bündel von neuen Projekten baut die EICO konsequent ihre Position als Full-Service-Dienstleister aus. Dazu zählt erstmalig das Angebot von Dekoren in „Used Looks“, die allen Mitgliedern für ein Jahr exklusiv zur Verfügung stehen. Gleichzeitig arbeitet die Gesellschaft gegenwärtig an Rahmenabkommen mit einem Logistikdienstleister sowie Anbietern von Fahrzeugen zur Senkung der Fuhrparkkosten. Im Bereich der KFZ-Versicherung ist dies bereits gelungen. „Wir wollen aber nicht nur die Konditionen für unsere Mitglieder in allen relevanten Bereichen verbessern,“ sagt Herbert Rosenzweig, „wir erarbeiten auch in unserem Arbeitskreis ‚Qualität’ derzeit einen einheitlichen Standard für alle Mitglieder, um hier eine Vorreiterrolle einzunehmen.“ Für 2011 prognostiziert Rosenzweig ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich.

Die Gesellschafterversammlung in Posen beinhaltete erneut zwei Werksbesichtigungen. So stand zum einen der Besuch des 100-prozentigen Tochterunternehmens MHM der Hartmann Möbelwerke in Milicz, in dem Leimholzplatten für das Stammwerk in Deutschland produziert werden, auf dem Programm. Zum anderen besichtigten die Gesellschafter die Zobal-Werke in Siedlisko, das Aluminiumprofile für Trennwände, Türen, Schränke, Regale und Möbeluntergestelle herstellt. Die nächste EICO-Gesellschafterversammlung findet im Mai 2011 statt.

Gesellschafterversammlung Oktober 2010 in Polen
Mit dem Beitritt zur EICO und dem zukünftigen gemeinsamen Einkauf will Dr. Wilhelm Schaffitzel, Hohenloher Spezialmöbelwerk, wirtschaftliche
Vorteile heben.
Gesellschafterversammlung Oktober 2010 in Polen
Erwartet nicht nur bessere Einkaufgskonditionen, sondern will auch das Potenzial entlang der
Supply Chain-Kette ausschöpfen: David
Zwilling von Voglauer.

Foto-Impressionen

Zurück